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Foto:
Markus Oehler


Wort der Woche

Geistliche Berufe

 

Der vierte Sonntag der Osterzeit wird oft als „Gut Hirten Sonntag“ bezeichnet. An diesem Sonntag steht in der kath. Kirche das Anliegen geistlicher Berufe besonders im Blickpunkt.

„Christ bin ich mit euch, Bischof bin ich für euch“, sagt der hl. Augustinus. Die Kirche braucht Menschen, die in besonderer Weise zum Dienst für die Mitmenschen bestellt sind. Sie sollen dafür Sorge tragen, dass die Hingabe Jesu für die Menschen immer neu sichtbar und erfahrbar wird. Es ist ein Dienst für den Sinn, für das Heil und die Erfüllung der Menschen in Gott und für die Gemeinschaft im Glauben. Bei der Feier seines goldenen Priesterjubiläums hat Adolf Hermann, bei dem ich Vikar war, gesagt: „Ich bin froh und glücklich geworden in meinem Beruf“. Priester, Pastorale Mitarbeiter und alle Christen wirken im Dienst zusammen. Gott möge uns immer wieder schenken, dass wir froh und glücklich dabei werden.

 

Herzliche Grüße August Schuler, Pfarrer

 

 


Und für heute?

Die Zeit ist begrenzt,

den Menschen in die Augen zu schauen,

den Heuchlern die Wahrheit zu sagen,

mit der Schwermut fertig zu werden,

sich in der Treue zu üben,

sich in der Krise zu bewähren.

 

Die Zeit ist begrenzt,

Böses mit Gutem zu vergelten,

auf meine Tiefe zu horchen,

meine Freiheit zu nützen,

mich selbst zu ordnen,

zu sehen, zu hören,

zu spüren, zu beten.

 

Martin Gutl

Erschienen in: Loblied vor der Klagemauer, Styria-Verlag 1978

(c) Karl Mittlinger, Graz

 

 

 


Gott meines Lebens,

ich bin unterwegs in meinem Lebenslabyrinth. Niemand hat mich gefragt, ob ich es betreten will, aber nun gehe ich Schritt für Schritt. Manchmal bin ich der Mitte ganz nah, da bin ich „ich selber“, da höre ich den Ruf und sehe einen Sinn. Manchmal aber führt der Weg wieder an den Rand, da bin ich mir selber fremd, und alles scheint sinnlos. Und dann ganz am Rand Kommt plötzlich die Wende. Der Weg führt zurück zur Mitte. Lass mich vertrauen, dass du, Gott, mit mir gehst und das Ziel meines Weges bist.

Martin Blatter

 

 





Foto: Mirjam Volgger

bewegt um zu bewegen

wenn ich bewegen will


muss ich bewegt sein


mich in das geheimnis geben

mutig sein und mich verwandeln lassen

 

und den harten steinen trotzen

und dem langen atem trauen

und noch träumen können

und sehnsüchtig sein


und lieben lieben lieben

 

verletzbar und verwundbar bleiben

leicht und fragil


und doch entschieden

frei

 

bewegt um zu bewegen

den stein aufweichen

und sei es mit tränen


zart bleiben


und sei es mit zorn

 

aber

die dinge von innen bewegen

 

(Andrea Schwarz, Eigentlich ist Ostern ganz anders. Hoffnungstexte, Freiburg i. Breisgau [Verlag Herder] 2009)

 

 


Weitere spirituelle Impulse finden Sie unter

 

www.dioezese-linz.at

Bibelwerk Linz, Kapuzinerstr. 84, 4020 Linz

 

www.mein-tedeum.com

 

 


 

Zur Geschichte der Kirchengebäude Schönau, Geschwend-Präg, Wieden

 


Regelung zu Goldenen Hochzeiten


Hinweis zu kirchlichen Trauungen