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| HERZLICH WILLKOMMEN IN DER SEELSORGEEINHEIT SCHÖNAU!
Wort der Woche von Pfarrer August Schuler: Adieu Sommer
Die Zeit der Schulferien neigt sich dem Ende zu. Der Herbst deutet sich an. Die Tage werden kürzer, die Lüfte schon wieder kühler. Für viele gehen die Urlaubstage zu Ende. Die Schüler stellen sich auf die wieder beginnende Schule ein. Zum Sommer sagen wir Adieu.
A-dieu: Zu Gott- so heißt dieser Abschiedsgruß genau. Dass ich vergangene Zeiten, vergangene Erfahrungen, zurückgelassene oder verabschiedete Menschen mit diesem Gruß verabschiede, hat seinen tiefen Sinn: Zu Gott hin soll alles Zurückgelassene gelangen.
Sommer Adieu! Das Zurückliegende in Gottes Hand, und das vor uns Liegende genau so!
Herzliche Grüße August Schuler, Pfarrer
Pfarrgemeinderatswahlen 2010
Morgengebet zum Ausdrucken O Gott, du hast in dieser Nacht so väterlich für mich gewacht; ich lob und preise dich dafür Und dank für alles Gute dir. Bewahre mich an diesem Tag vor Sünde, Tod und jeder Plag! Und was ich denke, rede, tu, das segne, bester Vater, du!
Beschütze auch ich bitte dich, o heil’ger Engel Gottes mich. Maria bitt an Gottes Thron, für mich bei Jesus, deinem Sohn der hochgelobt sei alles Zeit, von nun an bis in Ewigkeit. Amen
Spiritueller Impuls Gedenke des Sabbattages, um ihn zu heiligen. Sechs Tage sollst du arbeiten und all deine Arbeit tun. Der siebte Tag aber ist Sabbat für Jahwe, deinen Gott. Du sollst keine Arbeit tun, du und dein Sohn und deine Tochter dein Sklave und deine Sklavin und dein Vieh und dein Fremder innerhalb deiner Stadttore, denn in sechs Tagen hat Jahwe den Himmel und die Erde, das Meer und alles, was darin ist, gemacht. Aber er ruhte am siebten Tag. Deshalb hat Jahwe den Sabbattag gesegnet und ihn geheiligt. Exodus 20,8–11
Du bist gut und wirkst Gutes. Lehre mich deine Gesetze! Psalm 119, 68
Ein Thema, das in den Medien regelmäßig die Gemüter erhitzt, ist die Diskussion um verkaufsoffene Sonntage. Kommunen und Handel machen sich stark dafür, die Kirchen protestieren und verteidigen den sozialen, kulturellen und religiösen Wert des Sonntags. Was ist uns der Sonntag wert? In Zeiten einer weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise wird es noch schwieriger, sich gegen die Tendenzen seiner Auflösung zu stemmen. Gegenüber rein ökonomischer Betrachtung aller Lebensbereiche ist es heute unverzichtbar, im Leben die Freiräume zu erhalten, die nicht ökonomisch verwertbar sind. Menschliches Leben braucht Orte und Zeiten, in denen es sich verwirklichen kann und nicht fremden Ansprüchen und Nützlichkeitserwägungen unterliegt; unser Leben muss für Gott offen gehalten werden, damit es menschliches Leben bleibt. Diese Offenheit auf Gott hin und der Wert des Lebens, der sich nicht in Arbeit und Konsum erschöpft, werden in der Feier des Sonntags deutlich. Der Sabbat und für uns Christen der Sonntag dienen immer dem Menschen. Jesus Christus bringt das eindrucksvoll auf den Punkt: »Der Sabbat ist für den Menschen da, nicht der Mensch für den Sabbat« (Markus 2, 27). Die Beiträge in diesem Monat zum 3. Gebot betrachten das Thema von verschiedenen Seiten: Ernst Leuninger geht in seinem Artikel auf den Sabbat als soziales Ereignis und gesellschaftliche Institution ein und verfolgt die weitere Entwicklung des Sonntags und seiner Theologie. Sr. Anke Schmidt stellt die theologische Bedeutung des Sabbats als Tag der Versöhnung der Gegensätze und der Rückbindung an die Einheit des Ursprungs heraus. P. Markus Wiskirchen OSB hebt vor allem hervor, dass das Gebot auf die Heiligung des Sabbats abzielt, und geht daher auf die Feier des Sabbats im Judentum und einen Teil der damit verbunden Riten ein. Uns allen wünschen wir, dass Gottes Einladung zu Ruhe und Muße uns froh macht und wir den Sabbat/Sonntag als sein Geschenk an uns immer mehr schätzen.
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*** Photo: Charles Winpenny |
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